Kim Kestner Autorin
Kim Kestner ist Jugendbuchautorin und schreibt phantastisch-romantische Romane, die Herz und Verstand berühren. Die außergewöhnlichen Themen und die geschickt versponnene Handlung lieben ihre Leser dabei besonders. Der erste Teil der Zeitrausch-Trilogie wurde sicher auch deshalb mit dem Lovelybooks-Leserpreis ausgezeichnet.
Zuvor studierte Kim Kestner visuelle Kommunikation und leitete eine Marketingagentur. Mit dem Schreiben begann sie erst 2010 - irgendwann zwischen dem Windelwechseln ihrer Zwillinge und der Sanierung ihres Hauses. Mittlerweile tragen die Zwillinge Jeans und das Haus ein Dach, unter dem die Familie samt Dackel namens Socke und einem Terrier, der glaubt >Pfui-aus< zu heißen, in der Nähe von Hamburg lebt. 
7 Fragen und Antworten (sonst würden die Fragen ja auch keinen Sinn machen*)

1. Woher nimmst Du Deine Anregungen und Ideen?

Sie entspringen Wünschen. Ich verarbeite das, was ich selbst gern erleben möchte, zumindest teilweise, denn natürlich will ich nicht so sehr leiden müssen, wie meine Protagonisten es tun - *lach*. Aber ich habe zum Beispiel schon ewig von Zeitreisen geträumt, wobei mich besonders die Frage beschäftigt hat, was ich verändern könnte, wenn ich Herr der Zeit wäre. Daraus ist meine letzte Trilogie entstanden: Zeitrausch.

2. Wo wir bei Zeit sind. Wie viele Stunden pro Tag schreibst Du? Kann man das überhaupt sagen?

Nicht unbedingt wie viele Stunden, aber wie viele Seiten schon. Ich versuche jeden Tag 4 gute Normseiten umzusetzen, was nicht immer gelingt. Manchmal sind die Recherchen sehr aufwändig oder der Plot muss umgeschrieben werden, dafür schaffe ich anderen Tagen acht Seiten. Wichtig ist jedoch das Ergebnis. Notfalls darf`s dann auch mal einen Monat länger dauern.

3. Was hält Dich bei der Stange? Wie motivierst Du Dich jeden Tag?

Puh. Das ist oft schwer. Ich glaube, ich erträume mir meine Leser, wie sie vollkommen hingerissen die Seite umblättern und seufzen. Das hilft.

4. Hast du eine Schreibroutine?

Ach, nicht so richtig. Vor 1,5 Jahren bestand meinen Schreibroutine aus 1,5 Schachteln Marlboro und viel Kaffee. Jetzt kaue ich Kaugummis und trinke Tee. Aber ich brauche Ruhe und Ordnung um mich herum. Ich absolut überhaupt gar nicht niemals never ever multitaskingfähig. Furchtbar, oder?

5. Apropos Schreibzimmer. Wie sieht Deins aus?

Am morgen ordentlich und gemütlich, am Abend voller Krümel und Kaffeeflecken.

6. Du hast erst eine Marketingagentur geleitet und dann mit dem Schreiben begonnen. Wie kam es dazu?
Ja, die Agentur war super! Aber irgendwann dann auch eine superdoofe Idee mit Zwillingen im Alter von zwei ;-) Im Ernst! Die Kleinen standen an der Tür und sagten: „Mama?“ und ich: „Später.“ Woraufhin sie ganz traurig meinten: „Mama immer später.“ Und sie hatten Recht. Am nächsten Tag habe ich das Gewerbe abgemeldet.
Aber wenn die Kinder dann im Kindergarten sind fällt einem doch die Decke auf dem Kopf. Mir zumindest. Also dachte ich, ich schreibe ein Buch, eine Gutenachtgeschichte für meine Jungs. Ja, das tat ich auch, nur wurde sie mein Erstlingswerk. Die Jungs sind übrigens erst in etwa zwei bis drei Jahren soweit, dass sie es verstehen könnte.

7. Welche Bedeutung hat das Schreiben für dich?
Schreiben ist ein Beruf für mich, den ich ernster nehme, als ich es bei jedem anderen Beruf tun würde. Ich bin immer gewillt mich zu verbessern, das absolut Beste aus der Geschichte rauszuholen. Tag und Nacht, beinahe jede Minute bin ich mit meinen Gedanken dabei. Ich lebe das Schreiben. Ich liebe das Schreiben.


* Naja, obwohl ... Keine Antwort ist manchmal auch eine.

FAQ`s
Im Bann der Drudel
  • geb. im Mai 1975 in Gifhorn

  • lebt mit ihrer Familie in der Nordheide, nahe Hamburg

  • mag lange Dackelnasen, Natto, Super-Last-Minute-Urlaub und das Gurren von Tauben

  • liebt ihre Familie und das Schreiben
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